Partnerschaft mit Obernberg
Erster Bürgermeister Ludwig Eisenreich, sowie seine beiden Stellvertreterinnen Gerlinde Delacroix und Sieglinde Hollweck, die Berchinger Stadtkapelle, der Trachtenverein, mehrere Stadträte, jede Menge Bürger, sowie Stadtpfarrer Arthur Wechsler hatten sich auf den Weg gemacht, um an der Einweihung teil zu nehmen.
Nach einer ausführlichen Stadtführung, bei der man allerhand Geschichtliches von Obernberg und über die aktuelle Entwicklung erfuhr, wurde ein gemeinsames Mittagessen im Gasthof Post eingenommen. Dass auch die Obernberger an einer lebendigen Partnerschaft interessiert sind, stellte sich im Anschluss bei der Besichtigung der Burg und des Burggeländes heraus. Die Österreicher ziehen in Erwägung, ein kürzlich gekauftes historisches Gebäude für kulturelle Zwecke zu verwenden und es mit Berching in Verbindung zu bringen. Konkrete Pläne gibt es aber noch nicht, der Erwerb des Gebäudes mit dem Grundstück ist erst vor wenigen Tagen über die Bühne gegangen.
Bei der Einweihung des Pfarrheims war Stadtpfarrer Artur Wechsler als Konzelebrant beteiligt. „Das Pfarrheim ist ein Haus der Begegnung, ein Dach für alle Obernberger“, sagte der Obernberger Pfarrer Alfred Wiesinger. Das Gebäude solle auch Vereinen für kulturelle Zwecke zur Verfügung gestellt werden, ein offenes Haus sein. Der Wunsch nach einem Pfarrheim sei laut der österreichischen Zeitung „Rundschau“ älter als die ersten Planskizzen, die auf das Jahr 1954 zurück gehen.
Beeindruckt zeigten sich die Gäste aus Berching vom überaus umfangreichen Rahmenprogramm, an dem zahlreiche Vereine und Gruppen teilnahmen. Auch die Stadtkapelle Berching spielte einige Stücke und erntete viel Beifall von den zahlreichen Besuchern. Bürgermeister Ludwig Eisenreich nutzte die Gelegenheit, sich der Partnerstadt und deren Bürgermeister Wolfgang Schleich vorzustellen. Er erinnerte daran, dass die Partnerschaft nun seit 35 Jahren bestehe und nannte die Gemeinsamkeiten, durch die die beiden Städte verbunden seien. Beide könnten auf eine 1000-jährige Geschichte zurück blicken, beide Städte würden ein unverwechselbares Gesicht besitzen, nicht zuletzt seien die beiden Städte auch durch die weit über die Grenzen bekannten Rossmärkte verbunden. „Mein Wunsch ist es nun, dass das heutige Treffen der Partnerschaft zwischen Obernberg und Berching kräftige Impulse gibt.“ Eisenreich regte an, zwei Partnerschaftskomitees aus Bürgern zu gründen, die den intensiveren Kontakt mit organisieren sollen.





