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Mensa eingeweiht

Der heutige Tag ist ein Festtag für die Volksschule Berching aber auch ein Festtag für unsere Gemeinde. Die neue Mensa unserer Volksschule wird offiziell übergeben und erhält den kirchlichen Segen. Und zur Begrüßung hat die neu gegründete Bläserklasse der Volksschule Berching gespielt. Herzlichen Dank und großen Respekt! Endlich! werden jetzt all diejenigen sagen, die seit März 2006 mit dem Speisesaal-Provisorium in der Aula der Schule zurecht kommen mussten. Endlich! Denn es war auch wirklich ein langer Weg zu unserer Mensa, wenn man bedenkt, dass die ersten Planungen für die offene Ganztagsschule und damit auch eine Mensa in das Jahr 2005 zurückreichen. Ein langer Weg, der schließlich mit der heutigen feierlichen Eröffnung der Mensa zu einem guten Ende führt. Für die Stadt Berching ist die Mensa ein ganz wichtiger Baustein in unserem Betreuungsangebot, ein Angebot, das mittlerweile alle Altersstufen von 0-16 Jahren umfasst: Dazu zählt die erst vor wenigen Wochen eröffnete Kleinstkinderbetreuung durch Tagesmütter, dazu zählen die fünf Kindergärten unserer Gemeinde und dazu zählt die Volkschule Berching mit ihrer Mittagsbetreuung und der offenen und hoffentlich auch bald der gebundenen Ganztagsschule.

Qualifizierte und für Eltern und Familien bezahlbare Betreuungsangebote von der Wiege bis zum Quali - die Stadt nimmt ihre Verantwortung wahr! Die neue Mensa ist ein besonders wichtiger Baustein in unserem Betreuungskonzept: Gutes und qualitativ hochwertiges Essen und Trinken ist die Voraussetzung für sich gut entwickeln, für gut lernen, leben und arbeiten. Die neue Mensa bietet dafür hervorragende äußere Rahmenbedingungen. Ein heller freundlicher Raum mit einem unmittelbaren Zugang zum Hof und den in wenigen Wochen nutzbaren Außenflächen. Die Räumlichkeiten laden ein zum gemeinsamen Essen und zum Verweilen. Wer wünscht sich nicht so einen Speisesaal? Hier macht Essen Spaß! Herr Kühnlein Sie haben wirklich beste Arbeit geleistet. Doch nicht nur die äußeren Rahmenbedingungen heben uns von anderen ab. Bei uns wird täglich frisch gekocht und die Zutaten kommen aus der Region! Sie sind sogar zum Teil biologisch erzeugt. Ein großes Kompliment geht an die Wirtin Frau Theodora Brandl vom Bäck’nstodl in Erasbach. Frau Brandl und ihr Team bekochen unsere Schülerinnen und Schüler nun schon seit fast zwei Jahren. Jeden Tag stehen zwei Gerichte, davon eines vegetarisch, auf dem Speiseplan. Dazu gibt es Beilagen, Getränke und einen Nachtisch – all das zu einem überaus günstigen und von Beginn an stabilen Preis, der durch einen Zuschuss des Fördervereins noch weiter abgesenkt werden konnte.

Die moderne Arbeitswelt mit ihren gestiegenen Mobilitätsanforderungen und Arbeitszeiten betrifft die arbeitende Bevölkerung unterschiedslos in der Stadt und auf dem Land. Auch bei uns gibt es mittlerweile in zahlreichen Familien kein gemeinsames Mittagessen mehr. Damit geht – nicht überall, aber immer öfter – vieles verloren: Gemeinsames und regelmäßiges Essen und sich dabei austauschen, Tischsitten, Ordnung, Strukturen… Sicherlich kann eine Mensa keine intakte Familie ersetzen. Aber das gemeinsame Essen, der gesamte Ablauf, die Tischordnung sind wichtige Fixpunkte im Tagesablauf, die helfen das Schülerleben zu strukturieren und in eine Ordnung einzupassen. Und nur wer gelernt hat, sein Leben zu strukturieren, kommt damit später auch zurecht.
Der einzige Wermutstropfen bei dem Projekt „Mensa in der Volksschule“ bleibt die Finanzierung. Es gab ja von 2003 bis 2007 das Investitionsprogramm des Bundes „Zukunft Bildung und Betreuung“ IZBB. Das Programm war dazu aufgelegt, die baulichen Aufwendungen für Ganztagsangebote an Schulen mit 90% zu fördern. Die Stadt Berching hat für den Bau der Mensa im Januar 2006 einen Förderantrag nach dem IZBB Programm gestellt. Wir haben dazu nachweisen müssen, dass genügend Schüler am Ganztagsangebot teilnehmen. Die Schule hat ein pädagogisches Konzept für die Nachmittagsbetreuung ausarbeiten und vorlegen müssen. Wir haben Planungen und Kostenschätzungen eingereicht. Wir haben alle Vorgaben erfüllt – und sind dennoch leer ausgegangen.

Die Bundesmittel wurden vom Kultusministerium für den Ausbau der Mensen an den Gymnasien im Zuge der Einführung des G8 verwendet. Bürgermeister Eineder hat sich im Kultusministerium intensiv um die Bewilligung bemüht und auch direkt mit dem Minister verhandelt – leider ohne Erfolg. Für uns war das sehr bitter. Rechnet man die Einrichtung dazu, so ergibt sich bei Gesamtkosten in Höhe von etwa 330.000 € eine staatliche, bayerische Förderung von nur noch 30% - anstelle der 90% des IZBB-Bundesprogramms. Das heißt: 220.000 € aus städtischen Mitteln sind in dieses Projekt geflossen. Mit meinen Stadtratskollegen bin ich mir trotzdem einig: Das Geld ist hier bestens angelegt. Ich habe eingangs von einem langen Weg gesprochen und möchte zum Schluss nochmals auf dieses Bild zurückgreifen. Wenn man sich auf einen langen Weg macht, braucht man Mitstreiter. Mitstreiter, die Hindernisse überwinden können, die motivieren, die weit mehr tun, als ihre Pflicht.

Namentlich nennen möchte ich Schulleiter Stefan Kleinod, der Schule, Eltern und Schüler für dieses Projekt gewonnen hat und sein Team mit engagierten Lehrkräften, mit Frau Kratzer und Herrn Fleischmann, die tatkräftig zum Erfolg beigetragen haben Gerlinde Delacroix, Stadtratskollegin und Lehrerin, die enorm viel Freizeit dafür geopfert hat, den Mensabetrieb und die Nachmittagesbetreuung ins Laufen zu bringen und immer da war, wenn irgendwas nicht so geklappt hat

Schließlich möchte ich an dieser Stelle auch Herrn Bürgermeister Eineder nennen. Viele werden vielleicht denken, der Einsatz des Bürgermeisters ist doch selbstverständlich. Das stimmt natürlich. Aber als ehemaligem Lehrer an der Volksschule Berching ist Herrn Eineder die offene Ganztagsschule aber auch die gebundene Ganztagsschule ein ganz persönliches Anliegen, das er immer mit besonderem Einsatz verfolgt hat.

Die Volkschule Berching bleibt auch weiterhin ein Schwerpunkt unserer Gemeindeentwicklung. Im neuen Jahr steht ja die Sanierung der Schlesierstraße mit der Neugestaltung der Parkplätze und einer Schulbushaltestelle an. Außerdem wird der Pausenhof nach den Plänen von Schülerinnen und Schülern neu gestaltet. Beste Aussichten also für die Volksschule und den Schulstandort Berching! Und dann hoffen wir alle, dass zum neuen Schuljahr 2008/09 die gebundene Ganztagschule kommt! Unsere Vision lautet nämlich: niemand verlässt mehr ohne Abschluss die Schule. Die gebundene Ganztagsschule mit zusätzlichen Förderangeboten ist dazu eine wichtige Voraussetzung!

erzlichen Dank!

Josef Winkler
2. Bürgermeister

Termine

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Kunstausstellung

Wann?

Beginn: 29.04.2012
Ende: 16.09.2012

Wo?

Storchenturm Berching

Veranstalter

Kunstgilde Berching

Straßenfest

Wann?

17.05.2012
14:00 Uhr

Wo?

Pollanten

Veranstalter

FF Pollanten

Offene kulinarische Führung

Wann?

19.05.2012
18:00 Uhr

Wo?

TP: Zunftbaum Berching

Veranstalter

Tourismusbüro Berching

Theater "Die Vampertinger - Grusical"

Wann?

19.05.2012
20:00 Uhr

Wo?

Kulturfabrik Berching

Veranstalter

Kulturförderkreis Berching


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