KONZERT im Grünen – Berchinger Sommerkonzert 2008
Die Ausführenden sind Mitglieder der Nürnberger Philharmonie. Beginn ist um 20:30 Uhr. Für das leibliche Wohl zur Pause ist ebenfalls gesorgt.
Info:
Kulturbüro der Stadt Berching, Pettenkoferplatz 12, 92334 Berching, Tel. 08462 20534 und 20535. Kartenvorverkauf ab Mitte Mai im Tourismusbüro, Tel. 08462 20513 (Vorverkauf: 14.- €,
Abendkasse: 15,- €)
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt statt.
Infos auch im Internet: www.berching.de und info@berching.de.
29. Berchinger Sommerkonzert
KONZERT im GRÜNEN
Antonio Salieri (1750 - 1825): „Armonia per un tempio della notte“ in Es-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791): Serenade in Es-Dur, KV 375 (Urfassung)
Christoph Willibald Gluck (1714 - 1787): Harmoniemusik „Iphigénie en Tauride“
Franz Krommer (1759 - 1831): Bläseroktett in Es-Dur op. 79
Ein „Konzert im Grünen“ unter abendlichem Himmel und bei Nacht (Beginn: 20.30 Uhr) findet in diesem Jahr am Freitag, 27. Juni 2008 in Berching statt.
Die Wiese vor dem beleuchteten Frauenturm und die farblich angestrahlte Stadtmauer mit noch begehbarem Wehrgang sind eine traumhafte Kulisse mit echter Open-Air-Atmosphäre.
Harmoniemusik mit Serenadencharakter von Christoph Willibald Gluck, Antonio Salieri, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Krommer erklingt beim traditionellen Berchinger Sommerkonzert. Die ausführenden Künstler sind Mitglieder der Nürnberger Philharmoniker.
Antonio Salieri, der „böse“ Italiener, der zufolge einer Legende lange Zeit als minderbegabter Neider Wolfgang Amadeus Mozarts galt, war mit Christoph Willibald Gluck befreundet, unterrichtete einige Zeit Franz Krommer und führte nach Mozarts Tod viele dessen Werke auf. Wie Mozart interessierte auch er sich für das Bläserensemble. Ähnlich der von Wolfgang Amadeus komponierten Freimaurermusik schrieb er für Baron von Braun die „Harmonie für einen Tempel in der Nacht“ – „Armonia per un tempio della notte“.
Die Serenade in Es-Dur KV 375 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart für die Schwägerin des Hofmalers Joseph Hickel zu ihrem Namenstag. Die Komposition besticht durch ihre wunderbare Balance zwischen sinfonischen, kammermusikalischen, konzertanten und unterhaltsamen Elementen. Bei diesem Konzert wird sie in der Urfassung mit jeweils zwei Klarinetten, Hörnern und Fagotte gespielt. Der Mozart-Biograph Alfred Einstein urteilt treffend: „…voll von blühendem melodischem und figurativem Leben für jedes einzelne Instrument: eine Lust, das zu blasen!“
Nicht immer war es möglich Große Oper aufzuführen, so ging man dazu über, Ensembles aus mehreren Bläsern, gelegentlich mit Kontrabass verstärkt, zu bilden. Geschickte Arrangeure sorgten für eine anspruchsvolle Bearbeitung. Christoph Willibald Glucks „Iphigénie en Tauride“ findet in dieser Form ihre Aufführung. Das Werk, eine der erhabensten Tonschöpfungen, voll mit Dramatik und sinnlicher Lyrik, wurde 1779 in Paris uraufgeführt.
Den krönenden Abschluss bildet das Bläseroktett in Es-Dur von Franz Krommer. Der Schüler Salieris wurde in Kamenice geboren und schrieb überwiegend Instrumentalstücke. Bedingt durch sein musikalisches Umfeld und durch die Geschicklichkeit der böhmischen Musikanten im Blasinstrumentenspiel begann Krommer für Blasharmonie zu komponieren. Im Oktett schöpft er alle spiel- und klangtechnischen Möglichkeiten eines jeden Instrumentes voll und ganz aus.
Es macht Lust, dem allen zuzuhören!
(Marie Luise Karl)
Kartenvorverkauf: Tourismusbüro Berching, Tel.: 08462/20513; info@berching.de, www.berching.de
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Berching, statt.

